IKA Expertise für die Nahrungsmittelindustrie

IKA Expertise für die Nahrungsmittelindustrie


Die Natur liefert uns ein reiches Angebot an Nahrungsmitteln aller Art. Und die Menschen sind sehr kreativ, wenn es darum geht, essbare Naturprodukte geschmacklich zu verfeinern. Dafür bietet der Markt ein Überangebot. Kein Wunder also, dass die Verbraucher verwöhnt und kritisch sind. Nicht die Menge zählt, sondern die Qualität. Deshalb suchen Hersteller von Lebensmitteln nach innovativen Mischtechniken. Und bei IKA werden sie unabhängig von den jeweiligen technischen Anforderungen fündig.

Durch IKA-Mischtechniken erhalten die Produkte exklusive organoleptische Eigenschaften und ein besonders appetitliches Aussehen. IKA verfügt über ein umfassendes Know-how für die vielfältigen Mischprozesse der Nahrungsmittelindustrie:
  • Emulgieren und Homogenisieren
  • Nassvermahlen
  • Dispergieren und Pulvereintrag
  • Trocknen und Mischen von rieselfähigen Feststoffen
Zur Herstellung hochwertiger Emulsionen wie Mayonnaise und Ketchup bietet IKA zwei leistungsstarke Anlagen: Master Plant und Standard Production Plant mit patentiertem Dispergiermodul. Beide arbeiten unter Druck oder Vakuum. Im täglichen Produktionsbetrieb gewährleisten sie ein Maximum an Flexibilität: Sie können mischen, dispergieren, feste Stoffe einsaugen und benetzen, die Mischung temperieren und abschließend austragen.

Den Weg zu besonders feinen Brotaufstrichen, Meerrettich- und Senfmassen ebnen die IKA-Kolloidmühlen und Inline Dispergiermaschinen. Die IKA-Maschine CMS erlaubt die minutenschnelle Zubereitung von Stärke- und Zuckerlösungen in jeder gewünschten Menge.

Ganz nebenbei revolutioniert IKA das Brotbacken. Denn mit IKA-Maschinen wird es möglich, Teigmassen im kontinuierlichen Verfahren herzustellen. Eine spezielle Ausführung der Inline-Maschine ULTRA-TURRAX UTL sorgt nicht nur für eine bisher unerreichte Produktivität, sondern auch für besondere Backeigenschaften des Brotteigs. Alle IKA-Maschinen und Anlagen für die Nahrungsmittelindustrie sind ausschließlich aus hochwertigem Material hergestellt. Sie erfüllen höchste hygienische Standards und sind skalierbar.

Mit der IKA-Mischtechnik werden produziert:
  • Mayonnaise
  • Ketchup
  • Senf, Meerrettichmassen
  • Dressings, Saucen, Pasten
  • Fruchtpüree
  • Marmeladen
  • Aromastoffe
  • Brotaufstriche
  • Obst- und Fruchtsäfte
  • Saftkonzentrate
  • Getränke
  • Pektin-Wasser-Mischungen
  • Stärkelösungen
  • Eis, Milch- und Schokoladendesserts
  • Streichkäse
  • Zucker- und Fruchtsirupe
  • Karamell
  • Salzlösungen
  • Milch, Sojamilch
  • Joghurte, Milchdesserts
  • Speiseöle
  • Teemischungen
  • Gewürzmischungen
  • Suppenpulver
  • Baby-Nahrung
  • Bierteig, Brotteig
  • Tierfutter


Die populärsten Maschinen und Anlagen

ProduktgruppeMaschinen und Anlagen
 
Rührwerke ROTOTRON RTS 115 Motorleistung: 2.2 kW
ROTOTRON RTS 150 Motorleistung: 3 kW
 
Inline-Dispergierer DISPAX-REACTOR® DR 2000/05 Durchsatzmenge (max.): 2500 l/h
DISPAX-REACTOR® DR 2000/10 Durchsatzmenge (max.): 10000 l/h
DISPAX-REACTOR® DR 2000/20 Durchsatzmenge (max.): 20000 l/h
DISPAX-REACTOR® DRS 2000/05 Durchsatzmenge (max.): 700 l/h
DISPAX-REACTOR® DRS 2000/10 Durchsatzmenge (max.): 2500 l/h
Kolloidmühle MK 2000/05 Durchsatzmenge (max.): 2500 l/h
Kolloidmühle MK 2000/10 Durchsatzmenge (max.): 7500 l/h
ULTRA-TURRAX® UTL 2000/05 Durchsatzmenge (max.): 2500 l/h
ULTRA-TURRAX® UTL 2000/10 Durchsatzmenge (max.): 10000 l/h
 
Chargen-Dispergierer UTC 115/KT Batchgröße, max. (H2O): 500 l
UTC 150/KT Batchgröße, max. (H2O): 1700 l
 
Prozessanlagen MP 100 Nutzvolumen max.: 100 l
MP 500 Nutzvolumen max.: 500 l
SPP 100 Nutzvolumen max.: 100 l
SPP 500 Nutzvolumen max.: 500 l
SPP 1000 Nutzvolumen max.: 1000 l
 
Pilotanlagen Labor-Pilot 2000/4 Durchsatzmenge (max.): 300 l/h
magic LAB® mit Modul UTL Motorleistung: 0.9 kW
PROCESS-PILOT 2000/4 Durchsatzmenge (max.): 350 l/h
 
Vakuumtrockner/-mischer Konustrockner CD 100 Nutzvolumen : 100 l
Konustrockner CD 500 Nutzvolumen : 500 l
Konusmischer CM 100 Nutzvolumen : 100 l
Konusmsicher CM 500 Nutzvolumen : 500 l
 



Applikationen & Anwendungsbeispiele

Alginate
Aufbereitung pflanzlicher Öle
Gelee
Native Stärken
Pektin
Polysaccharide
Proteindrink
Salatsaucen und -dressings
Senf oder Senfsaucen


Alginate
Verarbeitung im Inline-Verfahren
Hydrokolloide neigen aufgrund ihres feinen Zerteilungszustandes (feines Pulver) zur Agglomeration und in Verbindung mit Feuchtigkeit zur Klumpenbildung. Man muß also darauf achten, dass eine rasche Benetzung und homogene Verteilung stattfindet. Bekanntlich beschleunigt Wärme das Quellverhalten, d.h. das Ansteigen der Viskosität. Daher empfiehlt es sich, bei niedriger Temperatur die Phasen innerhalb kurzer Zeit homogen zusammen zu bringen.

Im Inline-Verfahren eignet sich hierzu besonders die IKA® Inline-Pulverbenetzungs- und Dispergiermaschine CMS 2000.

Für kontinuierliche Prozesse und sehr hohe Konzentrationen bietet sich der Einsatz der IKA® Misch- und Dispergiermaschine MHD 2000 an.





Alginate
Verarbeitung im Batch-Verfahren
Hydrokolloide neigen aufgrund ihres feinen Zerteilungszustandes (feines Pulver) zur Agglomeration und in Verbindung mit Feuchtigkeit zur Klumpenbildung. Man muss also darauf achten, dass eine rasche Benetzung und homogene Verteilung stattfindet. Bekanntlich beschleunigt Wärme das Quellverhalten, d.h. das Ansteigen der Viskosität. Daher empfiehlt es sich, bei niedriger Temperatur die Phasen innerhalb kurzer Zeit homogen zusammen zu bringen.
Hierzu eignet sich im "Batch-Einsatz" besonders der IKA® ULTRA-TURRA® UTC.





Aufbereitung pflanzlicher Öle
Bearbeitung im Inline-Verfahren
Die Aufbereitung pflanzlicher Öle erfolgt in folgenden Schritten:

A) Degummierung
Ein Teil der im Rohöl vorliegenden Phosphatide ist mit Wasser hydrierbar und damit einfach abzutrennen. Der Anteil der nicht hydrierbaren Phosphatide kann mit Hilfe von Säurezugabe abgetrennt werden.
Hierzu wird das Rohöl auf 60°C - 70°C erhitzt und mit bis zu 1% Phosphorsäure gründlich vermischt. Die Säure reagiert mit den Phosphatiden, so dass eine Wasseranlagerung möglich wird und die Phosphatide danach durch Filtration oder Zentrifugieren separiert werden können. Man erhält so "degummiertes" Öl und Schleimstoffe, aus welchen unter bestimmten Voraussetzungen Lecithin gewonnen werden kann. Zur gründlichen Vermischung von Säure und Öl hat sich die dreistufige IKA®-Dispergiermaschine vom Typ DISPAX-REACTOR® DR 2000 als hervorragend geeignet erwiesen..

B) Neutralisation
Freie Fettsäuren (FFA) beeinflussen den Geschmack des Öles und beschleunigen den Verderb. Zur Neutralisation der FFA wird das Öl bei ca. 90° - 100°C intensiv mit Natriumhydroxid vermischt. Die FFA fallen als Seife aus und können durch Zentrifugieren separiert werden. Zur Neutralisation von FFA haben sich sowohl der DISPAX-REACTOR® DR 2000 als auch die einstufige Dispergiermaschine vom Typ ULTRA-TURRAX® UTL 2000 bewährt.

C) Bleichen
Um letzte Unreinheiten wie Farbstoffe und Oxidationsprodukte zu entfernen, kann das Öl schließlich noch gebleicht werden. Hierbei wird es mit Bleicherde intensiv vermischt, wozu sich die IKA® Inline-Misch- und Dispergiermaschine vom Typ MHD 2000 sehr gut eignet.




Gelee
Herstellung im zirkulierenden Inline-Verfahren
Zum Lösen des Zuckers wie auch zum raschen Benetzen und damit zur Vermeidung von Pektinklumpen bedarf es rascher Zusammenführung bei kontrollierter Scherbelastung. Beides funktioniert hervorragend mit der IKA® Misch- und Dispergiermaschine vom Typ CMS 2000.

Im Kochbehälter befindet sich die nötige Menge Fruchtsaft, vorerst noch bei Raumtemperatur, um ein zu frühes Eindicken zu vermeiden. Die der Rezeptur entsprechenden Feststoffmengen werden der CMS 2000 über einen Trichter zugeführt. Die CMS saugt die Feststoffe ein und löst bzw. dispergiert sie agglomeratfrei in den Fruchtsaft. Es ist darauf zu achten, daß das Lösen des Zuckers etwa in der gleichen Zeit geschieht wie das Eindicken infolge des Pektins. Dazu wird das Produkt dann auch gekocht und eventuell noch Konservierungsmittel, Farbstoff und Geschmacksverstärker zugegeben.




Native Stärken
Verarbeitung in Inline-Verfahren
Hydrokolloide neigen aufgrund ihres feinen Zerteilungszustandes (feines Pulver) zur Agglomeration und in Verbindung mit Feuchtigkeit zur Klumpenbildung. Man muß also darauf achten, dass eine rasche Benetzung und homogene Verteilung stattfindet. Bekanntlich beschleunigt Wärme das Quellverhalten, d.h. das Ansteigen der Viskosität. Daher empfiehlt es sich, bei niedriger Temperatur die Phasen innerhalb kurzer Zeit homogen zusammen zu bringen.

Im Inline-Verfahren eignet sich hierzu besonders die IKA® Inline-Pulverbenetzungs- und Dispergiermaschine CMS 2000.

Für kontinuierliche Prozesse und sehr hohe Konzentrationen bietet sich der Einsatz der IKA® Misch- und Dispergiermaschine MHD 2000 an.







Native Stärken
Verarbeitung im Batch-Verfahren
Hydrokolloide neigen aufgrund ihres feinen Zerteilungszustandes (feines Pulver) zur Agglomeration und in Verbindung mit Feuchtigkeit zur Klumpenbildung. Man muss also darauf achten, dass eine rasche Benetzung und homogene Verteilung stattfindet. Bekanntlich beschleunigt Wärme das Quellverhalten, d.h. das Ansteigen der Viskosität. Daher empfiehlt es sich, bei niedriger Temperatur die Phasen innerhalb kurzer Zeit homogen zusammen zu bringen.
Hierzu eignet sich im "Batch-Einsatz" besonders der IKA® ULTRA-TURRA® UTC.





Pektin
Verarbeitung im Batch-Verfahren
Hydrokolloide neigen aufgrund ihres feinen Zerteilungszustandes (feines Pulver) zur Agglomeration und in Verbindung mit Feuchtigkeit zur Klumpenbildung. Man muß also darauf achten, dass eine rasche Benetzung und homogene Verteilung stattfindet. Bekanntlich beschleunigt Wärme das Quellverhalten, d.h. das Ansteigend er Viskosität. Daher empfiehlt es sich, bei niedriger Temperatur die Phasen innerhalb kurzer Zeit homogen zusammen zu bringen.
Hierzu eignet sich im "Batch-Einsatz" besonders der IKA® ULTRA-TURRA® UTC.






Pektin
Verarbeitung im Inline-Verfahren
Beim Kontakt mit Wasser neigt Pektin dazu, schnell Klumpen zu bilden, die dann nur schwer wieder aufzulösen sind. Daher ist es angebracht, die Benetzung so schnell wie möglich zu vollziehen und dabei zu dispergieren, so dass erst gar keine Klümpchen entstehen.

Hierfür eignet sich besonders die Inline-Misch- und Homogenisiermaschine vom Typ IKA® MHD 2000, welche gleichzeitig das Wasser und das Pektin in vorgegebenen Mengen mischt, dispergiert und homogenisiert.
Bei hohen Konzentrationen bis etwa 8% Feststoffanteile entsteht eine fast plastische, aber bereits homogene Mischung, die anschließend evtl. in einem Pufferbehälter wieder verdünnt wird. Hier geschieht dann auch das Quellen bei mittelmäßigem Rühren.




Polysaccharide
Verarbeitung im Inline-Verfahren
Hydrokolloide neigen aufgrund ihres feinen Zerteilungszustandes (feines Pulver) zur Agglomeration und in Verbindung mit Feuchtigkeit zur Klumpenbildung. Man muß also darauf achten, dass eine rasche Benetzung und homogene Verteilung stattfindet. Bekanntlich beschleunigt Wärme das Quellverhalten, d.h. das Ansteigen der Viskosität. Daher empfiehlt es sich, bei niedriger Temperatur die Phasen innerhalb kurzer Zeit homogen zusammen zu bringen.

Im Inline-Verfahren eignet sich hierzu besonders die IKA® Inline-Pulverbenetzungs- und Dispergiermaschine CMS 2000.

Für kontinuierliche Prozesse und sehr hohe Konzentrationen bietet sich der Einsatz der IKA® Misch- und Dispergiermaschine MHD 2000 an.







Polysaccharide
Verarbeitung im Batch-Verfahren
Hydrokolloide neigen aufgrund ihres feinen Zerteilungszustandes (feines Pulver) zur Agglomeration und in Verbindung mit Feuchtigkeit zur Klumpenbildung. Man muß also darauf achten, dass eine rasche Benetzung und homogene Verteilung stattfindet. Bekanntlich beschleunigt Wärme das Quellverhalten, d.h. das Ansteigend er Viskosität. Daher empfiehlt es sich, bei niedriger Temperatur die Phasen innerhalb kurzer Zeit homogen zusammen zu bringen.
Hierzu eignet sich im "Batch-Einsatz" besonders der IKA® ULTRA-TURRA® UTC.






Proteindrink
Herstellung im Batch-Anreicherungsverfahren
Die Herstellung von Sportler-Milchmischgetränken geschieht idealerweise im Batch-Anreicherungsverfahren.
Dabei werden die flüssigen Inhaltsstoffe wie Magermilch und Wasser im Behälter vorgelegt. Die pulverförmigen Bestandteile werden mit einer Pulvereintrags-Dispergiermaschine, z.B. Typ IKA®-CMS 2000/.., in den Flüssigkeitsstrom eindispergiert. So können Agglomerate verhindert und der Löseprozess beschleunigt werden.
Die Feststoffe werden mittels Trichter der Pulvereintragsmaschine IKA®-CMS zugeführt. Spezielle Trichtergeometrien helfen eine ¿Kaminbildung¿ im Vorlagebehälter zu verhindern. Der Lufteintrag wird so auf die vom Pulver eingeschlossene Menge minimiert und damit die Entstehung von Schaum weitestgehend verhindert. Nach dem Eintrag der Feststoffe kann zur weiteren Homogenisierung mit der Pulvereintrags-Dispergiermaschine das fertige Produkt zirkuliert werden. Je nach Rezeptur beziehungsweise Produktviskosität wird vor die IKA®-CMS eine Pumpe zur Unterstützung des Förderstroms vorgeschaltet. Die Durchmischung des Behälters kann mit einem zusätzlichen Rührwerk unterstützt werden. Nach dem eigentlichen Mischprozess wird der Proteindrink sterilisiert und abgefüllt.




Salatsaucen und -dressings
Herstellung im Batch-Verfahren
Die Emulsionen für Salatsaucen und -dressings werden gewöhnlich in 2 Schritten hergestellt.

Zuerst werden in der kontinuierlichen Phase, also dem Wasser mit Essig, das Salz, Farbstoffe, Konservierungsmittel, Gewürze, etc. dispergiert. Hierzu eignen sich besonders die "high-shear"-Maschinen vom Typ IKA® ULTRA-TURRAX® UTL 2000 oder DBI 2000.

Bei der nun folgenden Zugabe der dispersen Phase, also dem Öl und einem geeigneten Emulgator, entsteht nun die Emulsion. Zur weiteren Stabilisation und Verdickung können noch Stabilisatoren wie beispielsweise Guarkernmehl, Pektin oder Xanthan verwendet werden. Oft werden auch sogenannte Sichtgewürze am Schluss des Emulgierprozesses eingerührt.





Senf oder Senfsaucen
Herstellung im Batch-Verfahren
Die Zubereitung der Saucen, Dressings oder Pasten kann im Allgemeinen wie folgt durchgeführt werden:

1. Vorlage aller Flüssigkomponenten gemäß Rezeptur in einem Mischbehälter.
2. Die Feststoffe, meist beginnend mit dem Senfmehl, werden über einen Trichter direkt in den DBI 2000/.. eindosiert und in einem zirkulierenden Verfahren intensiv gemischt und dispergiert. Dabei ist auf die Viskosität zu achten und die Drehzahl eventuell anzupassen.